atik IIMedienberichten zufolge plant das Bundesinnenministerium die Rote Hilfezu verbieten. Dass die Arbeit der Roten Hilfe der deutschen Bundesregierung ein Dorn im Auge ist, wundert uns nicht. Dieser Versuch eines Verbotes reiht sich ein in eine Repressionswelle gegen linke, soziale und fortschrittliche Bewegungen.

Angefangen mit dem PKK-Verbot, welches seit 1993 in der BRD gültig ist, über diverse Kriminalisierungsversuche von Einzelpersonen bis hin zu den 129b Verfahren, mit denen sich migrantische Organisationen immer wieder konfrontiert sehen – Repression in Deutschland ist keine Seltenheit und
trifft insbesondere diejenigen, die für eine Gesellschaft jenseits von Kriegen, Unterdrückung und Ausbeutung kämpfen.

Nun soll dieser Kriminalisierungsversuch die Rote Hilfe treffen, weil eben sie den fortschrittlichen, linken und sozialen Kräften stets mit ihrer Solidarität zur Seite steht.

Die Rote Hilfe ist ein offener und pluraler Verein und leistet in sämtlichen Situationen Hilfestellungen – ob finanzieller oder juristischer Art. Prozessbegleitungen und –Beobachtungen, das Organisieren von diversen Solidaritätskampagnen für soziale und politische Gefangene, das Stellen des Ermittlungsausschusses bei Demonstrationen und ähnlichen Protestaktionen, das Vorbereiten von Informationsveranstaltungen zu Rechten und zu dem Umgang mit dem deutschen Repressionsapparat und noch vieles mehr – das all das, was die Arbeit der Roten Hilfe ausmacht, der deutschen Bundesregierung missfällt, ist kein Zufall. Denn Repression und Kriminalisierungsversuche zielen darauf ab, linke, fortschrittliche und soziale Organisationen und Einzelpersonen zu zermürben und zu schwächen.


Die Rote Hilfe hingegen stellt sich aktiv mit ihrer organisierten Solidarität diesen organisierten Angriffen der herrschenden Kräfte in den Weg.

Wir als Konföderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Europa (ATIK) bekunden nun unsere Solidarität mit der Roten Hilfe und rufen zur organisierten Solidarität und Unterstützung auf!

*Denn einen Finger kann man brechen, aber fünf Finger sind eine Faust.
Organisieren wir uns zu einer starken Faust! *

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