Mumia

1981 kommt es im damaligen Rotlichtbezik von Philadelphia zu einer Schießerei. Ein weißer Polizist stirbt, der bekannte Radio-Journalist, politische Aktivist und Mitbegründer der Black Panther Party Philadelphia Mumia Abu-Jamal wird schwer verletzt. Während Mumia Abu-Jamal seit jeher seine Unschuld beteuert, wird er damals nach einem zweiwöchigen Prozess nur sechs Monate später zum Tode verurteilt. Der Gerichtsprozess ist bis heute eine Symbol für die rassistische Klassenjustiz der USA, sowie den Umgang mit politischen Aktivist*innen. Manipulierte Zeug*innenaussagen, sowie unter Verschluss gehaltene Beweise, befangene Staatsanwälte – dieser Prozess hat alles gesehen – nur keine Gerechtigkeit.

2011 konnte die Hinrichtung auf juristischem Wege verhindert werden, Mumia soll nach dem Willen der Repressionsbehörden lebenslänglich ohne Bewährung im Gefängnis verbleiben. Mumia befindet sich nun im 42ten Jahr seine Inhaftierung und hat sich niemals gebeugt: Obwohl er von der jahrzentelanger Inhaftierung schwer gezeichnet ist und zahlreiche gesundheitliche Einschränkungen hat, setzt Mumia seine politische und journalistische Arbeit fort. Bis heute kämpft Mumia gegen Rassismus, Kapitalismus und Repression weltweit. Auch seinen eigenen Kampf für ein faires Verfahren und seine Freilassung führt er ungebrochen fort. Unterstützt wird er dabei von eine weltweiten, unermüdlichen Solidaritätsbewegung.

Hierzu erklärt Anja Sommerfeld, Mitglied im Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.: „Der Wille der Repressionsbehörden Mumia Abu-Jamal weder Gerechtigkeit noch Freiheit zu gewähren, scheint ungebrochen. Die jahrzehntelange Inhaftierung von Mumia Abu-Jamal ist nichts anderes als eine staatliche Hinrichtung auf Raten. Wir schließen uns deshalb der Forderung der internationalen Solidaritätsbewegung an: Freiheit für Mumia – jetzt!“

 

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