Die Rote Hilfe e.V. unterstützt die Forderung nach Beendigung von Internierungen und Nacktdurchsuchungen

Am heutigen 27. Oktober jährt sich der Beginn des weltweit bekannt gewordenen Hungerstreiks der irischen Gefangenen gegen ihre Haftsituation in den so genannten H-Block Gefängnissen.


Diesen Jahrestag nehmen linke Initiativen und Menschenrechtsaktivist_innen in 16 Ländern zum Anlass, um auf die heutige Situation der über 100 inhaftierten irischen Gefangenen aufmerksam zu machen.
Nach wie vor werden die politischen Gefangenen 23 Stunden am Tag isoliert und willkürlich erniedrigenden und gewalttätigen Nacktdurchsuchungen unterzogen.

In mehreren Fällen ließ die britische Regierung bereits entlassene Aktivist_innen jenseits aller existierenden Abkommen erneut festnehmen und internieren.

Aus Protest gegen diese Behandlung sind in mehreren Gefängnissen AktivistInnen in den Schmutzstreik getreten.

Hierzu erklärt H. Lange vom Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.:
„Die menschenunwürdige Behandlung der irisch-republikanischen Gefangenen muss ein sofortiges Ende haben. Es ist unfassbar, mit welcher Doppelmoral die britische Regierung über Demokratie und Menschenrechte schwadroniert und im selben Atemzug eine repressive Politik der willkürlichen Internierungen und der tödlichen Isolationshaft verfolgt.“

Die Rote Hilfe e.V. erklärt sich solidarisch mit dem internationalen Aktionstag und schließt sich den Forderungen der politischen Gefangenen an.

H. Lange für den Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.

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