Die Anklage gegen Sonja Suder basiert auf Lügen!
Im Verfahren gegen die Revolutionären Zellen (RZ) vor dem Landgericht Frankfurt am Main verwickelt sich der Kronzeuge Klein in unhaltbare Widersprüche. Die Verteidigung hat deshalb die sofortige Haftentlassung Sonja Suders gefordert. Richterin Stock wird nun zu entscheiden haben, ob die 80-Jährige weiterhin in U-Haft bleiben muss. Das Konstrukt aus Lügen und Folter wird aber, nach Einschätzung der Roten Hilfe, weiterhin für eine Verurteilung genügen.
Seine widersprüchlichen Aussagen und falschen Beschuldigungen, wie die bereits am Dienstag revidierte Mordanschuldigung gegenüber Rudolph Sch., bezeugen seine Wendehalstaktik. „Es ist nicht nur der verzweifelte Versuch eines Einzelnen, sich für 15 Jahre Haftverschonung im Auftrag deutscher Verfolgungsbehörden um Kopf und Kragen zu reden. Bereits mit der Auslieferung aus Frankreich zeigte die deutsche Justiz ihren politischen Willen, um jeden Preis die Möglichkeit zu einer Verurteilung der Angeklagten herbei zu konstruieren“, so Heiko Lange vom Bundesvorstand der Roten Hilfe.
Die Rote Hilfe fordert die sofortige Freilassung von Sonja Suder und die Einstellung des Verfahrens.
Heiko Lange für den Bundesvorstand der Roten Hilfe e. V.